Kunstdrucke Expressionismus

Kunstwerke Expressionismus

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expressionistisches Leinwandbild über sofa

Der Kunststil Expressionismus

Der Expressionismus ist eine Stilrichtung, die sich durch die Abkehr von der objektiven Weltdarstellung zu Gunsten einer subjektiven Ausdrucksteigerung der Bildkünstler und der sprachlichen Mittel auszeichnet. Man kann den Expressionismus als Reaktion auf Naturalismus und Impressionismus verstehen.

 

Die Entstehung des Expressionismus

Der Begriff des Expressionismus stammt aus dem Französischen und bedeutet Ausdruck. Diese Stilrichtung setzt sich um 1905 in der bildenden Kunst und der Literatur durch. Die Vertreter des Expressionismus wollten ihre Emotionen in ihren Werken zum Ausdruck bringen und die Betrachter emotional ansprechen.

Der Expressionismus entwickelte sich ebenso wie der Fauvismus in einer Art der Abkehr vom Impressionismus. Dabei blieb der Fauvismus aber weitgehend auf Frankreich beschränkt, während sich der Expressionismus auch in Deutschland durchsetzen konnte.

Sicherlich eine der Hauptursachen für die Entstehung des Expressionismus war die zunehmende Industrialisierung, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts an Dynamik gewann. Mit ihr verbunden waren nicht selten eine Entwurzelung der Menschen, die es vom Land in die Städte und in die Fabriken zog, sowie eine sich weitende Kluft zwischen Arm und Reich.

Hauptsächlich werden die Künstlergruppen“ Der Blaue Reiter“ und die „Brücke“ mit dieser Stilrichtung in Verbindung gebracht. Am 7. Juni 1905 wurde in Dresden mit der „Brücke“ der erste expressionistische Künstlerverein gegründet. Zu den Gründern gehören Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Fritz Bleyl und Karl Schmidt-Rottluff.

 

Expressionismus in Malerei und Grafik

In der expressionistischen Malerei und Grafik wurde statt der offenen Bildform und der labilen Struktur der impressionistischen Kunst formale Geschlossenheit und Verfertigung angestrebt.

Weitere wichtige Eigenschaften expressionistischer Werke sind unter anderem

  • eine anaturalistische und ungebrochene Farbgebung mit Nutzung der den Farben innewohnenden Assoziativkraft als Mittel der Ausdruckssteigerung,
  • die Veränderung der natürlichen Maßverhältnisse zugunsten der emotionalen Gebärde,
  • starke Linienbetonung und farbliche Kontrast- und Monumentalwirkung sowie
  • die Verarbeitung von Formen aus der prähistorischen Kunst, aus der Kunst der Naturvölker und  der ländlichen Volkskunst und die
  • Hinwendung zum ursprünglichen zu mythischen  und sozialkritischen Themen und zur Gestaltung der individuellen seelischen Erlebniswelt. Außerdem
  • das bewusste Abweichen vom natürlichen Wirklichkeitsbild und die Tendenz zur Abstraktion.

 

 

Bekannte Künstler und Werke des Expressionismus

Zu den Wegbereitern des Expressionismus gehören unter anderen Gauguin, van Gogh, Ensor und Munch.

Auch Henri Matisse, Emil Nolde auch Franz Marc, Herwarth Walden, August Macke und Ernst Ludwig Kirchner sind wichtige Vertreter des Expressionismus. Sie setzen zumeist auf ausdrucksstarke Farben, die sich von der Realität abgrenzen.

Zu den wichtigsten Werken des Expressionismus zählen die folgenden: 

Gemäde

Künstler

Der Schrei

Edvard Munch

Der Turm der blauen Pferde

Franz Marc

Wally

Egon Schiele

Berliner Straßenszene

Ernst Ludwig Kirchner

Romantische Landschaft

Wassily Kandinsky