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Künstler: Claude Monet

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Claude Monet wurde am 14. November 1840 in der Rue Lafitte 45 in Paris geboren. Er war der zweite Sohn von Adolphe Monet und seiner Frau Louise Justine Aubrée. Er wurde in der Kirche Notre-Dame de Lorette als Oscar-Claude Monet getauft, und seine Eltern haben ihn immer Oscar genannt.[1] [2] Sein Vater besaß einen Kolonialwarenhandel. Seine wirtschaftliche Situation verschlechterte sich um 1845 so weit, dass die Familie nach Le Havre an die Mündung der Seine umzog, wo die Halbschwester des Vaters, Marie-Jeanne Lecadre, lebte.[3] Ihr Mann, Jacques Lecadre, war Kolonialwarengroßhändler und Schiffslieferant und bot Monets Vater Arbeit in seinem Handelskonzern. Die Winter verbrachte die Familie Monets in ihrem Haus in Le Havre, die Sommer über hielt sie sich im Landhaus der Lecadres im nördlich gelegenen Vorort Sainte-Adresse auf. Später zog er mit seiner Familie zu einem nebenliegenden Dorf, wo sich die Familie aber nicht lange aufhielt, da Adolphe Monet aus beruflichen Gründen umziehen musste.
In Le Havre besuchte Claude Monet zwischen 1851 und 1857 das Städtische Gymnasium und erhielt dort Zeichenunterricht bei Jacques-François Ochard. Er lehnte die schulische Disziplin ab [4] und hielt sich stattdessen lieber auf den Klippen oder am Meer auf.[5] Im Unterricht fertigte Monet Karikaturen von Schülern und Lehrern an, die im Schaufenster des einzigen Rahmenhändlers in Le Havre ausgestellt wurden. Bereits im Alter von 15 Jahren war Claude Monet in der ganzen Stadt als Karikaturist bekannt. Er erhielt Aufträge, für die er Preise von 20 Francs erzielen konnte.[6] Sie waren alle O. Monet unterschrieben (Siehe oben).

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Die sichtbare Wirklichkeit verliert in den Bildern der Impressionisten ihre Körperlichkeit und materielle Qualität, und wird zur bloßen Erscheinung ‚Impression‘. Nicht mehr das Wahrgenommene selber, sondern der Wahrnehmungsprozess kommt zu Darstellung.[16] Dabei werden mehrere Gestaltungsprinzipien verwandt:
• Die Verwendung reiner Spektralfarben
• Die Nutzung des Komplementärkontrastes
• Der deckende statt lasierende Farbauftrag in kurzen Pinselstrichen, die jeweils eine farbliche Einheit bilden (Kommatechnik) [17]
Durch den Einsatz kühler und warmer Farben sowohl im Bildvorder- als auch Hintergrund wird die naturalistische Luft- und Farbperspektive (vorne dunkel und scharf, und hinten hell und unscharf, sowie warme Töne im Vordergrund und kühle im Hintergrund) aufgegeben, wie zum Beispiel in dem Gemälde Frau mit Sonnenschirm, 1886. Die reinste und vollendetste Gestalt findet diese Maltechnik im Spätwerk Monets ab 1890.[18]
Das Bild Der Fluss/Am Ufer der Seine bei Bennecourt, das Claude Monet im Jahre 1868 malte, gilt als eines seiner frühesten impressionistischen Werke. Im Vordergrund sitzt eine Frau am Ufer der Seine, an dem ein Boot liegt, unter Bäumen. Am gegenüberliegenden Ufer befindet sich eine Ortschaft, die sich zusammen mit der umliegenden Landschaft im Flusswasser spiegelt. Das Bild ist mit leichtem Pinselstrich gemalt, was beispielsweise an den gelben Punkten im Grün im Vordergrund ersichtlich ist. Die Bildkomposition ist diagonal. Die rechte, obere Hälfte des Bildes wird von den Bäumen und ihrem Blattwerk dominiert, die einen Sichtschutz für den Hintergrund bilden. Die linke, untere bietet den Blick in die Ferne. Der Bildvordergrund liegt im Schatten, während das andere Ufer im Sonnenlicht liegt. Die Spiegelung auf der Wasserfläche verwischt in der Zweidimensionalität die räumlichen Bezüge im Bild. Daneben erhält das Bild durch die Farbflächen, die sich trotz unterschiedlicher dargestellter Gegenstände kaum unterscheiden, einen besonderen Rhythmus. Somit ist das Wasser für Monet ein Mittel zur Abstraktion und ein Schritt in Richtung der abstrakten Malerei.[19]

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Eines der wichtigsten Bilder des Impressionismus ist Monets Impression, Sonnenaufgang aus dem Jahr 1872, das dem Kunststil seinen Namen gab. Das Bild ist ein Seestück und zeigt den Hafen von Le Havre am Morgen. Im Hintergrund liegen Schiffe vor Anker, die im Nebel verschwinden. Im Vordergrund des Bildes sind drei kleinere Boote schemenhaft zu erkennen. Auf dem Wasser spiegelt sich das Licht der aufgehenden Sonne. Claude Monet malte den Großteil des Bildes mit leichtem Pinselstrich und Farben wie Blau und Violett, die Reflexion der Sonne auf dem Wasser malte er mit wenigen, kräftigen orangen Strichen. Als strukturierendes Element des Bildes dienen die Schiffe im Hintergrund, deren Masten und Umrisse trotz des Nebels lineare Strukturen schaffen. Das Bild ist flächig gemalt, so dass der Eindruck der räumlichen Distanz erst aufgrund der diagonal angeordneten kleinen Boote deutlich wird. Aufgrund der Skizzenhaftigkeit geriet das Werk stark in die Kritik. Beispielsweise schrieb der Kunstkritiker Louis Leroy: „Eine Tapete im Urzustand ist ausgearbeiteter als dieses Seestück.“[20] Außerdem bezeichnete Leroy in Anlehnung an dieses Bild die erste Gruppen-Ausstellung der „Sociéte Anonyme Coopérative d’Artistes-Peintres, -Sculpteurs, -Graveurs, etc.“ als „Ausstellung der Impressionisten“, was der gesamten Stilrichtung den Namen gab.

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1879 malte Claude Monet das Bild Camille Monet auf dem Totenbett, nachdem seine Frau an den Folgen einer missglückten Abtreibung gestorben war. Das Bild zeigt die gerade verstorbene Camille mit einem auf ihre Brust gelegten Blumenstrauß, wobei vor allem ihr fahles Gesicht zu erkennen ist. Die Gesichtszüge sind nur noch schemenhaft zu erkennen. Das Gesicht ist vom Raum losgelöst und scheint in den Kissen des Bettes zu versinken. Von der Seite her fällt das erste Sonnenlicht des Morgens auf das Bett. Trotzdem bleibt das Bild aufgrund der gewählten Farben in der Wirkung kühl. Der Pinselstrich Monets ist ungeordnet, kraftvoll, aber auch zart, vor allem in der Gesichtspartie, was ein Zeichen der Gemütsverfassung Monets zu diesem Zeitpunkt ist. Ein Impuls dieses Bild zu Malen waren für Monet die variierenden Schattierungen und Tönung auf dem Gesicht der Toten. Vor allem die Abfolge der violetten Töne während der Totenstarre übte auf Monet eine besondere Faszination aus. Im Kontrast zwischen dem Licht des Morgens und der Kühle des Todes liegt die Stimmung des Momentes, die Monet im Bild festhielt.

entnommen aus
https://de.wikipedia.org/wiki/Claude_Monet

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